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The Transformers: Spotlight



Heft 1: Shockwave

Vor 600.000 Metazyklen erkennt Shockwave, dass Cybertrons Ressourcen schon bald erschöpft sein werden. Da er sicher ist, dass vor dem Hintergrund des Bürgerkrieges niemand auf ihn hören wird, setzt er ein eigenes Prgramm namens Regenesis auf, um für die Zukunft Ressourcen zu sichern. Er sammelt rohes Energon und verarbeitet es zu einem elementaren Beschleuniger, den er mittels Raketen auf mehrere fremde Planeten transportiert, darunter auch die frühe Erde.

Jahrhunderte später bereist Shockwave die von ihm veränderten Welten. Auf der Erde ist das Energon höchst instabil geworden und muss nun weiterbearbeitet werden. Shockwave weiß, dass Megatron ihn als Verräter brandmarken wird, aber wenn er in Zukunft alle verbliebenen Ressourcen in Händen hat wird er die Macht haben. Er setzt Geräte aus, die das instabile Energon über die Zeit in ein stabiles Erz verwandeln werden (vermutlich das Erz-13 aus Infiltration).

Shockwave weiß nicht, dass er von den Dynobots auf die Erde verfolgt wurde. Anführer Grimlock ist auf Rache aus, da Shockwave vor einiger Zeit eine Mission seiner Truppe sabotiert hat. Aufgrund der hohen Energon-Strahlung auf der Erde müssen die Dynobots jedoch organische Biestformen annehmen (eine aus der Serie Beast Wars bekannte Problematik) um auf der Erde operieren zu können. Shockwave hat Energonschilde um sich zu schützen. Grimlock wählt die ausgestorbene Spezies der Dinosaurier als Vorbild.

Die Dynobots zerstören Shockwaves Schiff und greifen ihn dann in ihren Biestformen an. Shockwave ist zuerst unterlegen, da er die unlogischen Beweggründe seiner Feinde nicht versteht. Als ihm klar wird, dass es den Dynobots nur um Rache geht, schaltet er seine höheren Logikschaltkreise ab und versetzt sich selbst in einen Zustand künstlicher Rage. So aufgeputscht macht Shockwave mit den Dynobots kurzen Prozess und diese fallen in Stasis.

Grimlock hat jedoch nichts dem Zufall überlassen und als Shockwave versucht, das Raumschiff der Dynobots zu übernehmen, eröffnet dies das Feuer auf die Planetenoberfläche und verursacht einen Vulkanausbruch, der Shockwave und die Dynobots unter glühender Lava begräbt.

Auf Cybertron ist Megatron wegen Shockwaves Verschwinden besorgt, da er nicht weiß ob Shockwave tot oder desertiert ist. Er befiehlt Bludgeon, sich Shockwaves Labor vorzunehmen und alles genau zu analysieren. In der Gegenwart finden auf der Erde zwei Forscher den Körper von Shockwave.

Fazit:
Ein starker erster Auftritt für Shockwave im IDW Universum, speziell da er hier nicht nur als rein logischer Wissenschaftler in Erscheinung tritt, sondern mit seinem kurzen Aussetzer im Kampf gegen die Dynobots echt Eindruck macht. Schnell wird klar dass er sowohl hinter dem Erz-13 auf der Erde, als auch hinter dem Ultra Energon steckt, mit dem Bludgeon in Stormbringer Thunderwing wiederbelebt hat. Die Dynobots mit rein organischen Dino-Modi sind sehr interessant und ich frage mich, ob das ganze mit dem instabilen Energon auf der altertümlichen Erde ein Hinweis ist, dass es im IDW Universum auch eine Art Beast Wars geben wird. Mal abwarten. Auf jeden Fall ein gelungener Einstieg für Shockwave und ich freue mich schon darauf, wenn er wieder ausgebuddelt wird und erkennt, dass andere die Früchte seiner Arbeit geerntet haben.






Heft 2: Nightbeat

Der Autobot Detektiv Nightbeat liebt Rätsel und ist dabei, eines der ältesten Rätsel Cybertrons zu untersuchen. Vor 6,2 Millionen Astrozyklen startete die erste Arche von Cybertron, nur um 20.000 Zyklen später spurlos zu verschwinden. Ein Schmuggler namens Krakon bietet Nightbeat einen Teil des Flugschreibers der Arche an, aber als Nightbeat ihn trifft ist Krakon tödlich verwundet und schafft es nur noch, einen Satz zu sagen: "Da ist ein Loch in der Welt".

Nightbeat fliegt zum Planeten Gorlam Prime, wo Krakon den Flugrekorder gefunden hat. Gorlam ist eine hochentwickelte Welt, deren organische Bewohner angefangen haben, ihre Körper mit Kybernetik zu verbessern. Nightbeat fragt sich, ob der Ursprung seiner eigenen Rasse ähnlich ist. Allerdings gibt es auf Gorlam auch Spuren einer wesentlich älteren Zivilisation und es gibt Hinweise auf Cybertronische Technologie aus der Zeit der ersten Arche.

Nightbeat findet eine Ausgrabungsstätte und klettert in den Schacht hinab, obwohl er ein schlechtes Gefühl bei der Sache hat. Tief unter der Oberfläche findet er etwas, was zuerst wie ein unterirdischer See aussieht, aber in Wahrheit eine Art Dimensionsportal ist (wohl das "Loch in der Welt"). Bevor er es jedoch weiter untersuchen kann, wird er von unbekannten Transformern angegriffen.

Die Angreifer sind scheinbar reine Dronen, außerdem kleiner, beweglicher und fortschrittlicher als Nightbeat (es wird nicht explizit gesagt, aber es scheint sich bei den Angreifern um Micromaster zu handeln). Nightbeat versucht zu fliehen, wird aber gestellt und gefangen genommen.

In einer schmerzhaften Prozedur wird Nightbeat mit einem Gehirnimplantat ausgestattet und ihm wird klar, dass das ganze nur dazu gedient hat, ihn hierher zu locken. Die Unbekannten nehmen weitere Veränderungen an seinem Gehirn vor und Nightbeat hört nur Bruchstücke, darunter "totes Universum", "Abgesandter" und "die Expansion wird bald beginnen".

Einige Zeit später ist Nightbeat auf Patrouille und langweilt sich, weil einfach nichts los ist. Er erhält eine Nachricht von Optimus Prime, dass seine detektivischen Talente auf der Erde gebraucht werden. Nightbeat macht sich auf den Weg, wird aber von dem Gefühl geplagt, dass er irgendwas wichtiges vergessen hat.

Fazit:
Nicht so gut wie die brilliante Story um Shockwave, aber interessant. Die Story ist kaum mehr als eine Vorbereitung auf Escalation, wo Nightbeat eine Rolle spielen wird. Sein Umbau zum unfreiwilligen Spion/Verräter durch eine unbekannte Macht lässt nichts gutes ahnen. Die Story leidet ein wenig darunter, dass man eigentlich garnichts erfährt und alle Fragen offen bleiben. Trotzdem unterhaltsam. Bleibt nur zu hoffen, dass es sich bei den scheinbar extra-dimensionalen Invasoren aus einem toten Universum nicht um Abgesandte Unicrons oder ähnliches handelt, diese Story hat Simon Furman schon einmal zu oft ausgelutscht.






Heft 3: Hot Rod

Hot Rod ist ein hitzköpfiger Einzelgänger, der sich immer direkt in die Gefahr wirft. Um unbemerkt auf den Mond Styx zu gelangen reitet der Draufgänger auf einem Asteroidenschwarm und kommt im freien Fall auf der Oberfläche an.

Hot Rod ist auf Styx wegen einer früheren Mission auf dem Planeten Ki-Aleta. Es war Hot Rods erste Mission als Teamleiter und sein einziger Fehlschlag. Zusammen mit den Autobots Gizmo, Dealer, Backbeat und Download sollte er in den Omega Bunker einbrechen und die 'Magnificence' (Herrlichkeit) stehlen, ein Relikt einer anderen Rasse, bei dem es sich scheinbar um eine Art Orakel handelt. Die Autobots wollten hierbei den Decepticons zuvorkommen, die ebenfalls hinter der Herrlichkeit her waren.

Zuerst lief alles gut. Mittels Hologrammen wurden die Wächterdronen abgelenkt und die Autobots tunnelten sich von unten in den Bunker hinein. Dann ging jedoch alles schief. Der Hologrammgenerator brannte durch und Gizmo und Download wurden von den Wächtern getötet. Hot Rod schaffte es zwar die Herrlichkeit zu erbeuten, zur gleichen Zeit teilte ihm jedoch Dealer mit, dass ein Geschwader Decepticons angreift. Schweren Herzens musste Hot Rod seine Leute im Stich lassen, da seine Befehle lauteten, die Herrlichkeit um jeden Preis in Sicherheit zu bringen.

Seine Vorgesetzten machten Hot Rod keinen Vorwurf, er sich selbst aber reichlich. Deshalb ist er auf Styx, weil er erfahren hat, dass Dealer noch lebt und hier gefangen gehalten wird. Mit Hilfe eines Hologramms und eines Computer Virus bricht Hot Rod in die Strafkolonie der Decepticons ein und findet seinen alten Freund. Zusammen fliehen die beiden von Styx.

Nachdem Dealer wieder hergestellt ist will sich Hot Rod bei ihm entschuldigen, doch Dealer macht ihm ebenfalls keine Vorwürfe, er hätte damals genauso gehandelt. Er will nur, dass er und Hot Rod Freunde sein können. Dealer ist jedoch ein Doppelagent, der für den Decepticon Banzaitron arbeitet. Er war es, der damals die Mission auf Ki-Aleta sabotierte. Banzaitron war nicht erfreut darüber, dass Hot Rod damals mit der Herrlichkeit entkommen ist, aber Dealer ist sicher, dass Hot Rod aus Schuldgefühlen heraus früher oder später verraten wird, wo er die Herrlichkeit versteckt hat.

Fazit:
Eine recht unterhaltsame Geschichte um den Autobot Heißsporn Hot Rod, die nur darunter leidet, dass dem erfahrenen G1 Fan natürlich spätestens nach der ersten Erwähnung von Dealer (alias Double Dealer) klar ist, was gespielt wird. Die Spannung steigt allerdings, da die Autobots nach Nightbeat nun noch einen zweiten potentiellen Verräter in ihren Reihen haben. Unterm Strich eine recht gute Story.

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Published 14.11.2006
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