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MISFIRE

mit Aimless

Serie: Generation 1
Fraktion: Decepticon
Kategorie: Targetmaster
Jahr: 1987


Schieß weiter, irgendwann wirst du schon was treffen
Wenn Misfire schießt, gehen seine Decepticon Kameraden in Deckung. Hat eine furchtbare Trefferquote, aber er sagt, dass er sich verbessert. Niemand teilt sein Selbstvertrauen. Verbunden mit dem nebulanischen Feigling Aimless, einen ehemaligen Bauingenieur. Er hat zu viele Gebäude einstürzen lassen, da seine Planungen zu schlecht waren. Jetzt ist er so faul, dass er nicht mal mehr zielt, wenn er als Ionenpartikel-Blaster schießt. Maximale Geschwindigkeit 1.600 mph.



Vorwort: Dies ist meine erste Rezession die ich auf Phil´s Seite verfassen darf. Seit 2004 lese ich sie fast täglich und es erfüllt mich schon mit stolz, dass ich jetzt auch hier verewigt werde. In der Vergangenheit war ich im TF-Forum unter „Nielsi“ aktiv, da ich aber sonst überall mit meinem Spitznamen „Erstchef“ im Internet unterwegs bin, habe ich mich entschlossen, meinen „Auftritt“ zu vereinheitlichen. (Den Spitznamen haben ich mit vier Jahren erhalten… bevor jemand nach dem tieferen Sinn fragt). Ich hoffe, dass euch meine Rezession gefällt und freue mich über jedes Feedback. –Danke Phil-

Robotermodus: Misfire gehört zur ersten Serie der Targetmaster, die 1987 auf den Markt kamen. Da es sich hierbei um echte Eigenentwicklungen handelte (keine ehemaligen Diaclone Figuren), wurde hier auch versucht einen Roboter zu entwickeln, der den aktuellen Zeitgeist traf. Ergebnis ist ein PINKfarbener Bösewicht! Mal abgesehen von der heute eher fragwürdigen Farbe ist der Robotermodus unerwartet gut gelungen. OK, einen Großteil des Cockpits trägt er als Rucksack auf seinen Rücken, aber das war´s auch schon.

Positiver fällt dagegen klar seine Beweglichkeit auf. Unten kann er Ober- und Unterschenkel sowie die Füße frei bewegen. Gleiches gilt für die Arme, die sowohl einen Ellenbogen als aus auch ein Handgelenk besitzen. Klar gibt es heutzutage noch deutlich bewegbarere Figuren, aber wir sind gerade im Jahr 1987 und da kommt seine Beweglichkeit schon einem Schlangenmenschen gleich. Man könnte darüber philosophieren, ob der Torso mit den Armen im Vergleich zu den Beinen zu kurz geraten ist. Aus meiner Sicht sind die Proportionen aber noch im Rahmen einer humanoiden Form und wie gesagt, wir befinden uns in einer Zeit, wo die meisten Figuren kaum mehr als ihre Arme bewegen konnten.

Alternativmodus: Wie schon angedeutet, hat das Jahr 1987 einen neuen Style etabliert. Die erste Generation von vollständigen, futuristischen Eigenentwicklungen (Hot Rod, Blurr und Galvatron; alle 1986) wurde hier endgültig emanzipiert. Dementsprechend verwandelt sich Misfire in einen sci-fi Jet, anstelle eines real existierenden Modells (wie es die Seeker in der Vergangenheit taten). Mit meinen damals 10 Jahren stand ich mit leuchtenden Augen (wahrscheinlich hat mich das Pink geblendet) vor dem TF Regal bei Karstadt und wollte diesen Kerl unbedingt haben. Den Jetmodus fand ich bereits damals rattenscharf und auch noch heute (immerhin 23 Jahre später), wirkt der Jetmodus ausgesprochen schnittig auf mich. Das Design sieht für mich aus, als wenn das Raumschiff von Buck Rogers ein Kind mit einer Battlestar Galactica Viper gezeugt hätte (was ja gute Voraussetzungen sind).

Er hat sogar eine Art Fahrwerk, wobei dies aus der kleinen Rolle auf seiner Brust sowie zwei Rädern unterhalb des Cockpits besteht. Keine große Sache, aber er kann so immerhin rollen. Bemerkenswert hierbei ist, dass die Transformation an sich so simpel ist, dass man Misfire nach 10 sec transformiert hat. Da der Jetlook für die damalige Zeit doch sehr ganzheitlich wirkt, finde ich dies schon eine besondere Leistung. Also ein wirklich guter Fahrzeugmodus.

Partner / Zubehör: In 1987 kamen erstmals „Sidekicks“ in die TF Welt. Mit den Targetmaster wurden gleichzeitig die Headmaster eingeführt, kurz darauf die Powermaster. Diese kleinen Kerle fand ich schon damals nicht so besonders, wobei die Targetmaster am schlimmsten waren. Als Figuren machen sie eh nicht viel her, da sie zu klein sind. Ich weigere mich auch noch bis heute, sie als eigenständige Figuren in meiner bescheidenen Sammlung zu zählen.

Transformiert als „Waffe“ sind sie eher peinlich. Sie falten sich nur in der Hüfte zusammen und schon entsteht eine viel zu kurze, aber sehr hohe Waffe. Also weit weg von einem schlanken, langen Blaster, wie in die meisten Figuren haben. Aimless ist hier aus meiner Sicht sogar der schlechteste Targetmaster, da er anders als z. B. Sureshot´s Spoilsport seinen „Lauf“ nicht hinter seinem Rücken trägt, sondern an der Hüfte aufhört. Das Ergebnis sieht man besonders beim Jet Modus. Ich kann mich ehrlich gesagt nicht erinnern, einen hässlicheren Waffenaufbau bei meinen Figuren zu haben. Mit dem Aimless auf dem Cockpit verankert, wirkt der Jet jeglicher Aerodynamik beraubt.

Bemerkungen: Misfire war einer der wenigen Figuren, die ich während meiner Pubertät nicht auf dem Flohmarkt verkaufen konnte. 23 Jahre später bin ich nicht nur froh darüber, ich bin sogar immer noch sehr verwundert, wie gut sich hier der grelle Farbton gehalten hat. In der Geschichte der TF hat er nur eine Statistenrolle innegehabt. Er tauchte im G1 Dreiteiler „die Wiedergeburt“ am Rande auf und in einigen älteren Comic.

Für mich ist Misfire durch seine Farbwahl so eine Art Vorgänger der G2 geworden. Kein TF war bis dahin greller… und hoffentlich wird es auch keiner werden. Als Figur ist er überdurchschnittlich beweglich, als Jet sieht er sehr schnittig aus. Und das Beste ist, dass man seinen Targetmaster nicht benutzen muss und so das Design des Jets nicht verschandelt wird.

Somit kann ich hier eine gute Note vergeben. Was eine Kaufempfehlung angeht, halte ich Misfire aber nur für G1 Fans interessant. Denn so gut er 1987 war, so durchschnittlich ist er heute. Bei den Targetmastern gehört er aus meiner Sicht zu den besten Modellen. Da die Targetmaster bis auf ihren Sidekick aber keine Gemeinsamkeiten hatten, ist diese Tatsache allerdings nicht sehr wichtig. Sollte man als normaler TF-Fan nicht zufällig über einen günstigen Misfire stolpern, kann man sein Geld lieber in neuere Modelle investieren. Denn der Zahn der Zeit lässt auch den poppigsten TF irgendwann mal alt aussehen.

Gesamtnote: 2

    


 
Tags: - Airplane/Spacecraft - Decepticon - Generation 1 - Hasbro - Targetmaster




Enthaltene Figuren: User Bewertung: Zubehör: Andere Versionen der Figur:
4 von 5 Sterne ermittelt aus 1 User Bewertung
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4 von 5 Sterne ermittelt aus 1 User Bewertung
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G1 Japan Headmasters Misfire (1987) 


Published 23.08.2010
Views: 1884


 



 

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