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Heft 1:

Ein Jahr nach den Ereignissen aus Devastation: Die Decepticons fallen in New York City ein. Zuerst erscheinen die Constructicons auf der Bildfläche und am Anfang glauben die New Yorker noch an einen Werbegag, speziell da sich die Constructicons einen Scherz daraus machen, erst als friedliebende Außerirdische aufzutreten. Schnell werden ihre wahren Absichten klar und als Starscream, Thundercracker, Skywarp und schließlich Megatron ankommen ist das Chaos perfekt.

Schnell erscheint die Air Force auf der Bildfläche. Starscream will sie sofort angreifen, aber Megatron will den Menschen erst ihre Hilflosigkeit demonstrieren, deshalb gibt er den Befehl, einfach abzuwarten. Die Air Force Jets greifen erst mit Raketen an, die von Soundwave jedoch abgelenkt werden, und Maschinengewehrfeuer erweist sich als völlig nutzlos. Erst als die Jets ihr Arsenal verschossen haben gibt Megatron den Befehl zum Angriff.

In kürzester Zeit zerfetzen die Seekers, Insecticons und Laserbeak die Air Force Jets. Der Anführer des Schwadrons versucht einen Selbstmordangriff auf Megatron, aber der wischt den brennenden Air Force Jet wie eine Fliege einfach beiseite. Niemand kann die Decepticons stoppen.

Mittlerweile sind die Autobots auf Cybertron, wo ein schwer beschädigter Optimus Prime von Ratchet verarztet wird.

Fazit:

All Hail Megatron stellt ein wenig einen Neubeginn für das IDW Transformers Universum dar. Altmeister Simon Furman gibt den Schreibstift an Shane McCarthy ab, der sich auch gleich mit Ereignissen einführt, die wir so eigentlich noch nicht in den TF Comics gesehen haben. Die Decepticons greifen ganz offen die Erde an und weit und breit keine Autobots zu sehen. Die komplette Überlegenheit der Decepticons wird hier sehr gut dargestellt.

Wenn man diesem ersten Heft etwas vorwerfen kann, dann dass es eigentlich nur aus Action besteht und wenig Handlung aufweist. Viele Fragen sind offen. Was ist in dem einen Jahr seit Devastation passiert? Warum ist Optimus Prime schwer beschädigt? Warum haben Starscream, Skywarp und Thundercracker jetzt wieder ihre klassischen F-15 Jetmodi anstatt der neueren Modelle, die sie noch in Devastation hatten? Sind die Constructicons jetzt schon Devastator? Was machen die Insecticons auf der Erde? Wann hat sich Soundwave wieder den Decepticons angeschlossen?






Heft 2:

Auf einer langweiligen Gartenparty wird Colonel Witwicky unerwartet von einem Hubschrauber abgeholt. Der Präsident persönlich will seine Anwesenheit in New York, wo der Angriff der Decepticons weiterhin in vollem Gange ist. Auf dem Flug nach Manhatten wird Witwicky von einem CIA Agenten in Szene gesetzt. Witwicky ist jedoch erbost, dass er die gerade erhaltenen Infos seinen Männern verschweigen soll. Geheimhaltung macht seiner Ansicht nach keinen Sinn mehr, wenn die Geheimnisse am hellichten Tag durch New York marschieren und alles platt machen.

In New York selbst wird der abgeschossene Air Force Pilot Andy Reid auf dem Boden von Ravage verfolgt, schafft es aber ihn abzuhängen. Eines ist Reid allerdings inzwischen klar: Das sind keine von menschlichen Piloten gesteuerte Maschinen. Er hat ihre Gesichter gesehen und sie reden hören. Das sind Lebewesen.

Im Central Park sammelt sich eine große Menge Bodentruppen, um nach dem gescheiterten Luftangriff so gegen die Invasoren vorzugehen. Die Decepticons schicken Soundwave hin, um Frenzy einzusetzen. Die Constructicons (die als "die Neuen" bezeichnet werden) wundern sich, was ein so kleiner Kerl gegen tausende Soldaten tun soll. Die anderen Decepticons lachen sie aus. Frenzy gibt ständig ein niederfrequentes Signal ab, dass bei allen Lebewesen (inklusive sich selbst) Halluzinationen und Alpträume auslöst. Nur Soundwave ist dagegen immun. Frenzy, der von seiner eigenen Strahlung in einen tollwütigen Zustand versetzt wird, metzelt die Soldaten komplett nieder.

Colonel Witwicky bringt seine Truppen auf den neusten Stand, als er von dem Gemetzel erfährt. Die schlechten Nachrichten reissen jedoch nicht ab. Die gesamte Bevölkerung von Manhatten versucht die Insel zu verlassen, alle Brücken und Tunnel sind verstopft. Mitten hinein in den größten Verkehrsstau platzen die Seekers, die die Brücken unter Beschuss nehmen und sie einstürzen lassen.

Dann fährt Megatron seine neuste Waffe auf. Unter dem wachsamen Blick von Laserbeak, der alles aufnimmt und das Signal in die ganze Welt überträgt, verbinden sich die Constructicons zu Devastator. Devastator steigt in den Fluß. Sein Ziel: Die völlig überfüllten Tunnel darunter.

Fazit:

Heft 2 der Serie wird größtenteils aus der menschlichen Perspektive erzählt. Zum ersten mal taucht im IDW Universum ein Witwicky auf und diesmal ist es ein Colonel, der gleich das Kommando gegen den Angriff der Bösen übernehmen darf. Die Story zeigt recht beeindruckend, wie überlegen die 'Cons sind, ohne aber außer acht zu lassen, dass sie massivst in der Unterzahl sind und entsprechend taktisch klug vorgehen müssen. Manhatten soll also vom Rest der Welt isoliert werden, vermutlich um als erster Brückenkopf zu dienen. Und das Ende bringt natürlich den dicken Cliffhanger: Devastator ist da. Also kann man davon ausgehen, dass die Decepticons irgendwann während des "Revelation" Zyklus die Technologie von Monstructor in die Hände bekommen. Und in einem Nebensatz wird außerdem die Machination erwähnt, ein kleiner Verweis auf die bald startende "Maximum Dinobots" Serie. Insgesamt also ein tolles Heft und jede Menge Vorfreude auf Heft 3.






Heft 3:

In den U-Bahn-Tunneln unter New York sammeln sich die Überlebenden des Decepticon Angriffs, schockiert und verzweifelt von der Leichtigkeit, mit der ihre Stadt eingenommen wurde. Als ein Zug durch den Tunnel herankommt glauben viele an Rettung, aber der Glaube trügt. Der Zug ist Astrotrain, der sich transformiert und den Tunnel zum Einsturz bringt. Danach fährt er in Richtung der nächsten Station.

General Witwicky (der kurz zuvor noch ein Colonel war?) hat indessen seine Truppen versteckt, denn einem offenen Angriff der Decepticons ist nicht zu widerstehen. Mehr und mehr Hiobsbotschaften treffen ein. San Diego und Los Angeles werden ebenfalls angegriffen. Allein in New York belaufen sich die Verluste bereits auf über 200.000 Menschen. Eine zur Unterstützung geschickte Flotte wurde noch auf offenem Meer versenkt.

Witwicky weiß nicht, wie er gegen diese Maschinen vorgehen soll. Da sie jedes Zielsystem stören können, bliebe nur ein Massenangriff, und das funktioniert nicht, solange in New York noch Millionen von Zivilisten festsitzen, die von Decepticons als Geiseln genutzt werden. Die nächste Hiobsbotschaft trifft ein: Die Air Force One ist über Washington abgeschossen worden.

Megatron betrachtet das angerichtete Chaos und ist zufrieden. Die Constructicons beginnen mit einem großen Bauprojekt, wenn sie auch von der niederen Qualität der vorhandenen Baustoffe angewidert sind. Starscream genießt den Geschmack des Sieges. Die Erde ist nicht das einzige Schlachtfeld, überall in der Galaxis greifen die Decepticons gleichzeitig an. In Megatron und Starscreams Gespräch wird angedeutet, dass einer von „ihnen“ (den Autobots?) diesen Angriff ermöglichte. Megatron ist stolz auf Starscreams Leistung, der ob des Lobes durch Megatron etwas verwirrt ist.

Air Force Captain Reid hat in einer weiteren U-Bahn Station ein Flüchtlingslager organisiert und drillt die Zivilisten in Notfall-Taktiken. Allerdings droht seine gesamte improvisierte Organisation zusammenzubrechen als Astrotrain durch den Tunnel herandonnert.

Fazit:

Im dritten Heft wird das Ausmaß des Decepticon Angriffes klar. Nicht nur New York sondern auch weitere Städte sind betroffen und dies ist nur einer von zahllosen Kriegsschauplätzen in der ganzen Galaxis. Unklar bleibt wer, wie und warum diesen Angriff ermöglicht hat. Auch hat sich hier ein kleiner Fehler eingeschlichen, denn in New York sind unter anderem Viewfinder, Spyglass und Spectro bei den Decepticons zu sehen, die vor nicht allzu langer Zeit im Wheelie Spotlight ihr Leben gelassen haben. Mal sehen ob und wenn ja wie das aufgelöst wird. Insgesamt aber setzt Heft 3 den Trend der ersten beiden Hefte fort und besticht durch tolle Zeichnungen im Breitwandformat und ein erdrückendes Gefühl der Hoffnungslosigkeit. Allerdings könnte die Story jetzt mal langsam etwas mehr in Fahrt kommen.






Heft 4:

Auf der Erde verkündet Megatron den Sieg, der Planet gehört ihnen. Die menschlichen Armeen sind besiegt und ihre Decepticon Brüder überall in der Galaxis sind ebenfalls erfolgreich. Die Decepticons haben triumphiert und der Autobot Widerstand ist gebrochen.

Auf Cybertron haben sich die überlebenden Autobots versammelt, beschädigt und mit kaum noch Energon. Was sie noch haben wird in Optimus Prime gepumpt und hält ihn gerade so am Leben. Die Nerven liegen blank, besonders bei Ironhide, der mit Prowl aneinander gerät. Jazz muss die beiden trennen. Ein Verräter ist an der Situation der Autobots Schuld und Ironhide ist sich sicher, dass es Mirage ist und will ihn bestrafen. Die anderen sind jedoch alles andere als sicher und halten Ironhide zurück.

Bumblebee und Wheeljack sind auf einer Außenmission um Energon zu finden, bisher ohne Erfolg. Es wird nicht leichter dadurch, dass sie immer noch ihre für die Erde konfigurierten Fahrzeugmodi haben, die für die Landschaft von Cybertron eher ungeeignet sind. Wheeljack bemerkt, dass sie verfolgt werden, und schickt ein Signal zu den anderen, dass sie Hilfe brauchen. Das Signal wird von Cliffjumper aufgefangen.

Jazz spricht mit Ironhide und kommt hinter dessen wahres Problem. Prime hat sich geopfert, um den anderen die Flucht vor den Decepticons zu ermöglichen und Ironhide ist auf sich selbst wütend, dass er das nicht verhindern konnte. Und er will den Verräter bestrafen. Jazz will jedoch erst Beweise sehen. Um Dampf abzulassen schließt sich Ironhide Cliffjumper an, um Bumblebee und Wheeljack zu retten.

Auf der Erde sind die überlebenden Menschen in New York der Verzweiflung nahe. Die Gruppe um Andy Reid hat sich ein neues Versteck gesucht, aber Andy hat es nicht geschafft. Jemand muss seinen Platz als Anführer einnehmen und der Ex-Soldat Bridge wird dafür bestimmt, ob er will oder nicht.

Cliffjumper und Ironhide stellen den Verfolger von Bumblebee und Wheeljack. Es ist Hot Rod, der überglücklich ist, die anderen Autobots zu sehen. Er glaubt, dass die anderen aufgrund eines Notrufs hier sind, den er abgesetzt hat. Er und einige andere Autobots wurden über Cybertron von den Decepticons abgeschossen und sitzen hier fest. Aber nun da die anderen da sind wird alles wieder gut werden. Die anderen Autobots sind sprachlos.

Fazit:

Im vierten Heft erfahren wir endlich etwas mehr über die Autobots. Ein Verräter hat sie hintergangen und nun sitzen die wenigen Überlebenden auf Cybertron fest. Optimus Primes Zustand ist kritisch und Mirage ist der Hauptverdächtige. Allerdings wird immer rätselhafter, wie die Ereignisse von All Hail Megatron in die bisherige IDW Kontinuität passen. Z.B. ist Sunstreaker auch auf Cybertron und (scheinbar) kein Headmaster mehr (und er und Sideswipe sehen jetzt aus wie die Universe Figuren, ebenso Prowl). Jazz scheint jetzt der Oberboss zu sein (zumindest so lange Optimus nicht da ist), während er in Infiltration noch Prowls Untergebener war. Und es eröffnet sich natürlich auch die Frage, ob die Verräter-Story in irgendeiner Form mit dem sehr seltsamen Mirage-Spotlight zusammenhängt. Alles in allem wirft Heft 4 also deutlich mehr Fragen auf, als es beantwortet.




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Heft 5:

Auf der Erde empfängt Sparkplug Witwicky (jetzt plötzlich wieder Colonel anstatt General) seinen Sohn, Commander Spike Witwicky. Dieser soll ein Sonderkommando nach New York führen. Da der offene Schlagabtausch mit den Decepticons sinnlos ist, will das US-Militär nun gezielt Megatron angreifen, den sie als Anführer der Invasoren identifiziert haben. Dazu dienen soll eine ominöse Superwaffe, die sich bereits in New York befindet. Spike bricht mit seinem Team auf und sie versuchen den Fluss zu überqueren, während die Decepticons durch einen Scheinangriff abgelenkt werden. Aber sie werden von Ratbat entdeckt und ihr Boot versenkt.

Auf Cybertron erzählt Hot Rod den anderen Autobots, wie er und seine Leute an Bord eines Raumkreuzers ein Decepticon Schlachtschiff verfolgten. Beim Austritt aus dem Hyperraum wurden sie allerdings von weiteren Decepticon Schiffen angegriffen und plötzlich versagten die Schilde und Waffen. Jemand hatte sich Zugang zu den Computern verschafft und das Schiff sabotiert. Springer konnte gerade noch eine Notlandung auf Cybertron hinlegen.

Kurz darauf kommt der Rest von Hot Rods Gruppe an, angeführt von Kup (der sich seit dem Kup Spotlight wieder erstaunlich erholt hat). Es kommt zu einem kurzen Kräftemessen zwischen Jazz und den Neuankömmlingen, das Jazz jedoch klar für sich entscheiden kann. Daraufhin ziehen sich die beiden Gruppenführer zurück, um unter vier Augen zu reden. Jazz führt Kup an Optimus Primes Krankenbett und erzählt Kup, dass sie einen Verräter in ihren Reihen haben. Kup will es zuerst nicht glauben, aber es erklärt, woher die Decepticons die Zugangscodes zu ihren Schiffen hatten.

Kup bemerkt schnell, dass Jazz die anderen Autobots nicht in alles eingeweiht hat. Dass Optimus im Sterben liegt wissen sie. Was sie aber nicht wissen ist, dass Megatron die Autobot Matrix in seinen Besitz gebracht hat.

Auf der Erde ist Colonel Witwicky nach dem Bericht über den Tod seines Sohnes ein gebrochener Mann. Spike Witwicky hat jedoch überlebt und geht im Schutze der Dunkelheit in New York an Land.

Fazit:

Das fünfte Heft sieht das Debüt von Spike Witwicky im IDW Universum. Der Sohn von Sparkplug ist hier ein erwachsener Mann und Kommandant einer Eliteeinheit. Natürlich glaubt man zu keinem Moment, dass er nur drei Seiten nach seinem Auftritt gleich wieder draufgeht, aber das Bild, wie er am Ende des Heftes den Fluten entsteigt, ist trotzdem nicht schlecht. Interessanter sind jedoch die Szenen auf Cybertron. Jazz kommt als verdammt harter Kerl rüber, Springer wird zurechtgestutzt, und im Hintergrund sieht man einen neuen Autobot namens Drift, der wohl eine wichtige Rolle spielen wird (zumindest schmückt er eines der Sonder-Cover des Heftes). Kups Rückkehr ist etwas überraschend und ist ein weiterer Punkt auf der immer länger werdenden Liste von Fragen, die All Hail Megatron in punkto Kontinuität aufwirft. Insgesamt aber ein spannendes Heft, dass ganz am Schluss außerdem noch den ersten Blick auf die IDW-Version der Autobot Matrix bietet. Welche Rolle die Matrix hier spielt bleibt natürlich noch abzuwarten, aber die Spannung steigt weiter. Unterm Strich also ein gelungenes Heft.






Heft 6:

Auf Cybertron versuchen Kup und Jazz die Ereignisse zu rekonstruieren. Megatron startete Attacken in der ganzen Galaxis, was die Autobots zwang ihre Truppen weit zu verteilen. Dann gab ein Verräter den Decepticons sämtliche Codes der Autobots. Vor dem Absturz von Kups Schiff fingen sie noch zahllose Notrufe von Autobot Basen auf, die alle das selbe enthielten. Schilde und Waffen versagten, Frühwarnsysteme fielen aus. Kup befürchtet, dass nicht mehr viele übrig sind. Kup und Jazz sind sich nicht wirklich grün, einigen sich aber schließlich auf eine gemeinsame Kommandostruktur mit Kup als Chef und Jazz als seinem Stellvertreter.

Auf der Erde ist Megatron in Israel und nimmt es ganz alleine mit der israelischen Luftwaffe auf. Megatron lässt Dampf ab nach einem Gespräch mit Starscream. Starscream wollte von ihm wissen, was die ganze Aktion auf der Erde eigentlich soll und warum sie die Menschen nicht schon längst durch orbitales Bombardement platt gemacht haben. Megatron will, dass die Decepticons ihren Sieg genießen, aber Starscream vermutet etwas anderes: Nämlich dass Megatron nach dem Sieg über die Autobots nicht mehr weiß, wie er seine Truppen bei Laune halten soll und fürchtet, dass es bald zu internem Zwist oder gar offener Revolte gegen ihn kommen könnte. Damit scheint Starscream der Wahrheit schon sehr nahe zu sein.

Zwist besteht bereits. In Peking hat Skywarp bereits die halbe Stadt in Schutt und Asche gelegt, als er in einen Streit mit dem Insecticon Bombshell gerät. Skywarp bezeichnet die Insecticons als mislungene Experimente, während Bombshell Skywarp erzählt, dass die Seekers längst nicht mehr Megatrons Elite sind, sondern von den Constructicons abgelöst wurden. Der Streit eskaliert und wird fast zum offenen Gefecht, als Thundercracker, Shrapnel und Kickback involviert werden. Dann ziehen sich die Insecticons jedoch zurück. Skywarp und Thundercracker sind sich jedoch auch nicht grün, denn Thundercracker kann dem sinnlosen Massaker auf der Erde auch nichts abgewinnen.

Auf Cybertron entscheidet Kup, dass die anderen Autobots noch nicht wissen sollen, dass Megatron die Matrix hat. Es ging immer nur um die Matrix und der Glaube der Autobots an sie, an etwas besseres, größeres, ist was sie von den Decepticons unterscheidet. Solange Prime lebt gibt es Hoffnung. An Bord von Kups Schiff haben sie noch so einiges an Energon gehortet, dieses soll jetzt Prime zugute kommen.

Ironhide spricht mit Roadbuster und beginnt, seinen Verdacht gegen Mirage zu äußern, als die beiden einen Insecticon erspähen. (Laut Skywarp wurden tausende Insecticons gebaut, aber nur drei waren ein Erfolg, die anderen wurden auf Cybertron ausgesetzt). Jazz will den Insecticon aufhalten, bevor er seine Kameraden informieren kann, aber die Sache wird schon von Drift geregelt. Dieser köpft den Insecticon mit einem schnellen Schwerthieb und Perceptor (der sich zum Erstaunen der Autobots als toller Scharfschütze erweist) hält ihm den Rücken frei, als ein zweiter von hinten kommt. Trotzdem will Kup so bald wie möglich den Standort wechseln, bevor noch mehr von den Viechern auftauchen.

In Israel ist Megatron endlich fertig damit, seinem Zorn Luft zu machen, als er von Blitzwing aufgespürt wird. Dieser ist besorgt, dass Megatron einfach verschwunden ist und sich alleine solcher Gefahr aussetzte, aber Megatron meint, dass er von diesen Menschen nichts zu befürchten hat.

In Versailles in Frankreich treffen sich die Oberhäupter der europäischen Großmächte. Die USA sind besiegt und in China sieht es auch nicht besser aus. Der Hauptstütztpunkt der Invasoren ist New York, wo sie die Bevölkerung als Geisel halten und sich damit unangreifbar wähnen. Schweren Herzens beschließen die Regierungschefs, dass New York geopfert werden muss, wenn sie überhaupt noch eine Chance haben wollen. Der Einsatz von Atomwaffen wird beschlossen.

Fazit:

Mit diesem Heft erreichen wir die Halbzeit der "All Hail Megatron" Serie und so wirklich viel passiert ist eigentlich immer noch nicht. Autobots und Decepticons plagen sich gleichermaßen mit internem Zwist herum, Megatron fürchtet eine Revolte in den eigenen Reihen, und die meisten Fragen sind immer noch unbeantwortet. Klar, die Identität des Verräters wird sich vermutlich frühestens kurz vor Ende der Serie klären, aber ein wenig mehr inhaltliches Vorankommen wäre jetzt langsam schon mal schön.

Am interessantesten an Heft 6 sind die Details, die in Nebensätzen fallen. So wurde scheinbar ähnlich wie in G1 eine riesige Insecticon-Armee geklont, aber bis auf Bombshell, Shrapnell und Kickback waren es wohl alles groteske Miserfolge. Ähnlich wie bereits Cyclonus und Galvatron gibt es im IDW Universum wohl auch einen Scourge, der nichts mit Unicron zu tun hat, und der von Starscream als einer der Hauptkandidaten für eine Revolte gegen Megatron gesehen wird. Und der mit viel Fanfare angekündigte neue Autobot Drift ist mir, obwohl er gerade mal ein Wort gesprochen hat, jetzt schon extrem unsympathisch. Hätte ich jetzt nicht gebraucht, G1 hat wirklich genug etablierte Charaktere in petto.

Insgesamt also wieder ein solides, unterhaltsames Heft, aber ehrlich: Langsam kann jetzt wirklich mal etwas mehr passieren. Bitte!


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Published 28.07.2008
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