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Heft 10: Ramjet

Skywarp, eigentlich im Auftrag Megatrons unterwegs, trifft sich heimlich mit Ramjet. Dieser ist seit vergangenen Ereignissen (ein indirekter Bezug auf das grausame "New Avengers vs. Transformers" Crossover) bei Megatron in Ungnade gefallen. Ramjet macht das aber nichts aus. Er verfolgt seine eigenen Pläne, um sich zum Anführer der Decepticons aufzuschwingen. Megatron und auch Starscream betrachtet er als Stümper, die immer nur in der Lage sind geradeaus zu gehen. Seine nichtlinearen Pläne werden ihm jedoch den Erfolg bringen. Skywarp ist nicht überzeugt, wird sich das ganze aber einfach mal ansehen und abwarten.

Ramjet hat ein eigenes Hauptquartier auf der Erde, wo ein Trio von Mini-Constructicons für ihn an einem Scanner arbeitet, der ihn in die Lage versetzen soll, jeden Cybertronier in der gesamten Milchstraße zu lokalisieren. Außerdem hat Ramjet eine menschliche Fälschung auf einem Posten im Pentagon eingeschleußt. Diese Fälschung ist zwar mit minderwertigem Equipment erschaffen worden und wird nicht viel länger funktionieren, aber er hat für Ramjet die Startcodes für eine Reihe von Nuklearraketen besorgt.

Über eine europäischen Forschungsanlage für alternative Energiequellen wirft Ramjet eine Reihe von Flyern ab, die einen möglichen Gewinn von 50.000 Euro versprechen. In den Flyern verbergen sich winzige Roboter, die das Computersystem der Forschungsanlage anzapfen.

Als Ramjet zu seiner Basis zurückkehrt ist der Scanner fertig und er eliminiert zwei seiner Mini-Constructicons, da sie zu aufmüpfig werden. Ramjet hat große Pläne. Sobald er eine alternative Energiequelle hat, die ihn von Energon unabhängig macht, wird er das nukleare Arsenal der Welt entfesseln und den Planeten ins Chaos stürzen. Die anderen Decepticons werden ihm folgen, da nur noch er Energie haben wird. Außerdem entwickelt er mikroskopisch kleine Roboter, die in den Blutkreislauf von Menschen injiziert werden sollen und damit die Erdbevölkerung zu seinen Sklaven machen. Und wenn dann noch seine Superstring Weltraumbrücke fertig ist, wird sich ihm niemand mehr entgegen stellen können.

Der erste Test von Ramjets Scanner läuft jedoch ziemlich schief, denn Megatron ist direkt hinter ihm. Nur Sekunden später ist Ramjet nur noch ein rauchendes Wrack und Megatron verstreut seine Trümmer quer über den Planeten. Skywarp ist mit sich selbst zufrieden, man sollte halt immer auf den Anführer setzen.

Fazit:

Erst mal sei Gott gedankt, dass dieses Spotlight nur indirekt Bezug auf das grausame Crossover "New Avengers vs. Transformers" nimmt und dieses Machwerk damit nicht offizieller Canon wird. Davon aber mal abgesehen kann ich jetzt nicht viel Gutes über dieses Spotlight sagen. Ramjet kommt als Charakter eigentlich nur als aufgeblasener Protzkopf rüber. Zu keiner Zeit kriegt man das Gefühl, dass seine tollen "nichtlinearen" Plänen tatsächlich irgendwas bewegen könnten. Und auch sein Tod von Händen Megatrons (der natürlich nicht entgültig sein muss) lässt ihn ziemlich lächerlich erscheinen. Somit lässt mich dieses Spotlight nur mit dem Gefühl zurück, meine Zeit verschwendet zu haben. Vielleicht machen zukünftige Ereignisse in den laufenden Serien dieses Heft hier nachträglich nochmal interessant (Ramjets Spione in dem Labor, die Mini-Constructicons, etc.), im Moment aber kann man es getrost links liegen lassen.






Heft 11: Blaster

Blaster ist die Stimme des Autobot Widerstands. Seine Übertragungen geben den Truppen Hoffnung und neuen Mut. Kurz nach dem Kampf gegen Thunderwing (siehe Stormbringer) gab es jedoch eine Explosion auf seiner Sendestation und seitdem ist er verschwunden. Eine Decepticon Offensive direkt im Anschluss fügte den Autobots schwere Verluste zu.

Die Gegenwart: Ein Frachter der Ilxian dockt an der Autobot Kommandastation an. An Bord ist Blaster, den die Ilxianer treibend im Weltall aufgefunden haben. Perceptor und Silverbolt nehmen ihn im Empfang. Bis heute wissen sie nicht, wer Blaster damals umzubringen versuchte und Blaster selbst erinnert sich nicht mehr an alles. Klar ist jedoch, dass die Bombe ein Insider Job gewesen sein muss. Ein Autobot hat also versucht, Blaster umzubringen.

Blaster ist nicht mehr derselbe wie früher. Sein Optimismus ist gedämpft und bei jedem Autobot, der ihm zu seiner Rückkehr gratuliert, kann er nur daran denken, dass es vielleicht dieser Kamerad war, der ihn umbringen wollte. Als Blaster die alten Aufzeichnungen studiert, um seinem Gedächtnis auf die Sprünge zu helfen, wird ein weiterer Anschlag auf ihn verübt, dem Blaster nur knapp entkommt.

Um seinen Attentäter ausfindig zu machen stellt Blaster eine Falle. Er kündigt eine neue Sendung an, die zu sämtlichen Truppen ausgestrahlt werden wird. Perpector hat inzwischen den Kreis der Verdächtigen auf vier Autobots eingegrenzt. Einer von ihnen muss der Attentäter sein.

Als Blasters Übertragung beginnt tritt der Attentäter in Erscheinung und sprengt die Sendestation. Blaster ist jedoch nicht drin, er hat seine Sendung vorher aufgezeichnet und dann im Hinterhalt gewartet. Der Attentäter ist Beachcomber und ein verbitterter Kampf entbrennt zwischen den beiden Freunden.

Blaster entlockt Beachcomber den Grund für den Angriff. Soundwave steckt hinter allem. Schon vor einiger Zeit nahm er Beachcomber gefangen und reprogrammierte ihn mit Hilfe einer sog. Bombshell (angelehnt an den G1 Insecticon). Blaster schafft es jedoch, zu Beachcomber durchzudringen und der Autobot widersetzt sich der Programmierung. Dabei nimmt sein Geist jedoch schweren Schaden.

Perceptor untersucht Beachcomber und befürchtet, dass er den Schaden nicht wieder repapieren kann. Blaster ist wütend. Er wird seine Arbeit hier beenden, aber danach ist Soundwave fällig.

Fazit:

Eine gute Einführung des Autobot Kommunikators Blaster, speziell da die Story sowohl seine gutgelaunte Inkarnation aus dem Cartoon als auch den ernsten, verbissenen Blaster aus den alten Marvel Comics zu einer Einheit verschweißt. Blaster als Anheizer für die Autobot Truppen ist ebenfalls eine gute Idee (ich hab’ ja nur noch auf ein langes „Gooooood Morning, Cybertroooooon!“ gewartet). Da Soundwave ja inzwischen ebenfalls auf der Erde ist, wird es wohl nicht lange dauern, bis auch Blaster dort in Erscheinung tritt. Unterm Strich also eine weitere gute Spotlight Story.






Heft 12: Arcee

Die Vergangenheit: Arcee, ein Autobot, hat eine Spur der Verwüstung hinterlassen, die sich durch die halbe Galaxis zieht. Sie ist auf der Suche nach Jhiaxus, dem ehemaligen Chef-Strategen von Nova Prime, und lässt sich durch niemanden aufhalten. Im Van-Dema-Sektor wird sie jedoch von Ultra Magnus gestellt, der sie im Kampf besiegt und gefangen nimmt. Magnus ahnt nicht, dass Arcee ihrem Ziel sehr nahe war, denn im Van-Dema-Sektor arbeitet Jhiaxus an dem sog. Nega-Core, der die Expansion vorbereiten soll.

Die Gegenwart: Auf Garrug-9 befindet sich eine Autobot Strafkolonie unter der Leitung von Fortress Maximus. Hier werden die entkörperten Sparks von gefangenen Transformers aufbewahrt. Die Gefängnispopulation ist gerade angewachsen, denn hierher hat Jetfire die sechs Transformer verfrachtet, die sich zu Monstructor vereinen (siehe das Optimus Prime Spotlight), um sie zu untersuchen und ihnen zu helfen. Bisher jedoch ohne Erfolg. Fortress Maximus ist um die Sicherheit besorgt, denn sollten die Decepticons Wind von der Gestalttechnologie bekommen, würden sie nichts unversucht lassen, sie in die Finger zu bekommen.

Maximus' Sorgen sind berechtigt. Eine Decepticon Flotte unter dem Kommando von Banzaitron kommt im System an. Banzaitron weiß dank Double Dealer von Monstructor und will ihn und seine Technologie unbedingt haben. Die Decepticons starten einen Angriff auf die Strafkolonie, dessen Speerspitze die Combaticons sind. Die Autobots drohen überrant zu werden, deshalb veranlasst Fortress Maximus die Reaktivierung von allen Autobot Gefangenen. Im Hochsicherheitsblock ist dies nur einer, nämlich Arcee.

Arcee erlangt das Bewustsein wieder. Zuerst ist sie nicht gewillt zu helfen, aber als sie erfährt, dass die Decepticons hinter Monstructor her sind, der wiederum eine Schöpfung von Jhiaxus ist, kennt sie kein halten mehr. Die Combaticons überrennen gerade die Technobots und haben ihr Ziel in Reichweite, als Arcee angreift. Trotz ihres Eingreifens schaffen es die Combaticons jedoch, die sechs Gestalttransformer zu erbeuten und sich mit ihnen aus dem Staub zu machen.

Arcee will die Spur von Jhiaxus wieder aufnehmen. Fortress Maximus ist davon nicht begeistert, aber Jetfire will mehr wissen. Arcee ist amüsiert darüber, dass den anderen Autobots nicht mal klar ist, dass sie sie mit weiblichen Pronomen ansprechen, wo doch alle Transformer eigentlich geschlechtslos sind. Der Grund dafür ist Jhiaxus. Er hat an Arcees CNA (das kybernetische Äquivalent zur DNS) herumexperimentiert und so einen Transformer mit Geschlecht geschaffen. Danach entledigte er sich jedoch Arcees und seitdem jagt sie ihn, auf Rache aus. Sie kann nicht ruhen bis alles, was er berührt hat, vernichtet ist.

Maximus ist immer noch skeptisch, aber Jetfire überzeugt ihn, Arcee gehen zu lassen. Arcee spürt, dass eine fundamentale Veränderung bevorsteht.

Fazit:

Definitiv nicht die Arcee, wie wir sie bisher kennen. Diese Arcee ist eine eiskalte Kriegerin, die nicht zögert andere Transformer reihenweise platt zu machen und nur Rache im Kopf hat. Was zuerst recht eindimensional wirkt und an die Bad Girl Comics der 90er erinnert, erhält durch die Hintergrundstory um Jhiaxus doch etwas Tiefe. Zum ersten mal seit der alten Marvel UK Story "Primes Rippe" erhalten wir eine (angedeutete) Erklärung, warum es weibliche Transformer gibt. Und ganz nebenbei haben die Decepticons nun auch die Gestalt-Technologie erbeutet, es wird vermutlich also nicht mehr lange dauern, bis Devastator, Bruticus, Predaking & Co. die Bühne des Geschehens betreten. Am Ende also eine zufriedenstellende Story, wenn auch bei weitem nicht das beste der Spotlights.

Negativ zu erwähnen an dieser Stelle noch der Zeichenstil, oder besser gesagt die Kolorierung. Speziell in den Anfangsszenen ist diese dermaßen düster, dass man kaum Details erkennen kann. Es wird gegen Ende etwas besser, aber trotzdem vom visuellen Aspekt her bisher eines der schlechteren IDW Comics.


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Published 30.11.2007
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